SECOTA blog

SECOTA (Security, Equivalent, Certification, Organization, Testing and Auditing) ist ein Projekt, dass Vergleichsprüfungen ermöglicht. Es beruht auf dem Prinzip der Offenheit und Transparenz. In diesem Blog werden die aktuellen Entwicklungen vom SECOTA Projekt geteilt.


Dritte SECOTA Steering Committee Sitzung

September 2019 - Am 5. September 2019 fand die dritte SECOTA Steering Committee Sitzung statt. 

Zunächst wurden die Ergebnisse der letzten SECOTA-Vergleichsprüfung mit acht verschiedene Tresor-Einbruchswerkzeugen erörtert. Die Teilnehmer aus sieben Ländern beschlossen, dass sich die Gruppe zunächst auf die drei wichtigsten Werkzeuge konzentriert, bevor weitere Prüfungen organisiert werden. Besonders der 125 mm Winkelschleifer, der Schneidbrenner und die Bohrmaschine sollen nun betrachtet werden.  

Die nächste Sitzung des Steering Committees wird sich daher speziell mit diesen Werkzeugen befassen.




SECOTA Vortrag in Haarlem

Juni 2019 - Am 24. Mai 2019 präsentierte der SECOTA Sekretär Falko Adomat die Ergebnisse der ersten SECOTA Vergleichsprüfung bei der eurosafe Generalversammlung in Haarlem (Niederlande). 

Die 30-minütige Präsentation wurde vom Publikum gut angenommen und enthielt die Prüfergebnisse in anonymisierter Form. Während des Vortrags wurden unter anderem die Ergebnisse der Einbruchsprüfungen mit Winkelschleifer, Schneidbrenner, Bohrmaschinen und thermische Lanzen aufgezeigt. 

Eurosafe ist der Dachverband der europäischen Fachverbände der Wertbehältnisindustrie und wurde 1998 in Paris gegründet.



Erste SECOTA-Prüfung in Bericht zusammengefasst

Mai 2019 - Von März bis Mai 2019 haben sechs europäische Stellen an der ersten SECOTA-Vergleichsprüfung teilgenommen. Die Ergebnisse sind nun in einem zwölfseitigen Bericht zusammengefasst worden. 

Als nächstes wird das "SECOTA Steering Committee" die Ergebnisse evaluieren und in ihrer nächsten Sitzung zusammen erörtern.



Meeting vom SECOTA steering committee

Mai 2019 - Am 15. Mai 2019 traf sich das “SECOTA steering committee“ zu seiner zweiten Sitzung in Frankfurt. Fünfzehn Teilnehmer aus sieben Ländern diskutierten die Ergebnisse der ersten Vergleichsprüfung. 

Es wurde beschlossen, die Ergebnisse in den Diagrammen in Prozent und RU anzugeben, damit das Gesamtergebnis besser interpretiert werden kann. Zusätzlich sollen die Labore ihre individuellen Ergebnisse erhalten, damit diese analysieren können, ob sie in bestimmten Bereichen Schwächen haben und wo Verbesserungen in Zukunft möglich sind.



Konkrete Vergleichstests beginnen

April 2019 - Nach umfangreichen Vorbereitungen beginnen nun die Vergleichstests. Im März und April 2019 werden Prüfstellen aus sechs Ländern zu Winkelschleifern, Schweißbrennern und weiteren typischen Einbruchswerkzeugen greifen und damit insgesamt 126 eigens für die Tests hergestellten Probekörpern zu Leibe rücken. Jedes Labor wird unter unabhängiger Aufsicht der SECOTA 35 Prüfungen mit verschiedenen Werkzeugen absolvieren. 

"Die Tests sind so konzipiert, dass ein gewisses Grundwissen über Tresormaterialien und den Umgang mit Einbruchswerkzeugen erforderlich ist“, erklärt Projektleiter Falko Adomat, der als stellvertretender Geschäftsführer der European Security Systems Association (ESSA) e. V. zu den Initiatoren von SECOTA gehört. Man habe für die Labore im Vorfeld identische Sätze mit je 16 Probekörpern produziert. Diese decken die ganze Bandbreite an Tresormaterialien ab, vom einfachen Blech über Sandwich-Aufbauten bis hin zu hochfesten Panzerungen. 




Probekörper für erste Vergleichsprüfung fertiggestellt

Februar 2019 - Insgesamt 126 Probekörper wurden für das SECOTA-Projekt produziert. Die Probekörper reichen von einfachen Blechen bis zu hochfesten Panzerungen und Sandwich-Aufbauten. 

Im März 2019 werden jeweils 16 Probekörper an die Stellen geschickt, die sich zur Mitarbeit bereit erklärt haben. Die ersten Ergebnisse der Vergleichsprüfungen sollen im Mai 2019 vorliegen.

Das Bild zeigt die Probekörper, die von einem Labor mittels verschiedener spezifizierter Einbruchswerkzeuge nach Norm anzugreifen sind.



SECOTA-Anmeldung abgeschlossen

Januar 2019 - Bis zum 15. Januar 2019 war eine Anmeldung für die “SECOTA-Vergleichsprüfung” möglich. Bei SECOTA werden nun sieben Stellen auf sieben Ländern teilnehmen. Mit einem solch großen Datenmaterial ist eine fundierte Analyse der Ergebnisse möglich. 

Jeder Teilnehmer wird 16 Probekörper erhalten. An diesen müssen 35 Prüfungen an unterschiedlichen Materialien mit verschiedenen Werkzeugen durchgeführt werden. SECOTA wird wahrscheinlich die bisher größte Vergleichsprüfung der Norm EN 1143-1. Zum Vergleich: die CEA/EUROSAFE-Vergleichsprüfung aus dem Jahre 1992 ist mit fünf Laboren aus fünf Ländern an jeweils drei verschiedenen Probekörpern durchgeführt worden. 

Die Prüfung ist so konzipiert, dass Labore sich auch zu einem späteren Zeitpunkt anmelden können. Die teilnehmenden Labore dürfen aus jedem Land teilnehmen und müssen nicht mit der European Certification Body GmbH in Verbindung stehen.



SECOTA startet mit erstem Vergleichstest ins neue Jahr

Dezember 2018 - SECOTA – Security, Equivalent, Certification, Organization, Testing and Auditing – hat es sich zur Aufgabe gemacht, Prüfungen und Zertifizierungen in Europa vergleichbar und für alle Interessengemeinschaften nachvollziehbar zu machen. Innerhalb weniger Wochen hat die internationale Arbeitsgruppe, bestehend aus 25 Teilnehmern aus 12 Ländern, bereits die ersten Konzepte für ganzheitliche Vergleichstests erarbeitet und abgestimmt. 

Im Frühjahr 2019 wird der erste SECOTA-Vergleichstest, mit den bisher sechs interessierten Testlaboren stattfinden. Insgesamt umfasst der Vergleich 35 Teilprüfungen an Probekörpern unterschiedlicher Materialien, die anschließend von der Arbeitsgruppe ausgewertet werden. Die Probekörper hierfür werden von SECOTA bereitgestellt.

Weitere Informationen



SECOTA-Arbeitsgruppe wird ins Leben gerufen

November 2018 – Am 19. Oktober 2018 fand das erste, offizielle SECOTA-Meeting in Frankfurt am Main statt. 

Die Arbeitsgruppe, bestehend aus internationalen Vertretern aller Bereiche der physischen Sicherheits- und Versicherungsbranche, hat es sich zum Ziel gemacht, in Zukunft eine bessere Vergleichbarkeit von Laboren – durch regelmäßige Vergleichstests – zu ermöglichen. Hierbei sollen Testphilosophien und Prozesse harmonisiert und dadurch eine transparente Branchenplattform zum stetigen Erfahrungsaustausch geschaffen werden.





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